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Wolfgang Frankenstein - Malerei aus den 50er Jahren

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Künstler:

Titel:

Tiefseewalzer

Technik:

Íl auf Leinwand / oil on canvas

Jahr:

1947

Größe:

42.00x56.00

Preis:

16.000,00 DM


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Ausstellung vom 27. März - 12. Mai: Wolfgang Frankenstein - Malerei aus den 50er Jahren

»Schwarzer Karneval«



Wolfgang Frankenstein, geboren 1918 in Berlin, gehört zu den bedeutenden deutschen Künstlern der Nachkriegszeit, seine Arbeiten aus diesem Zeitraum dokumentieren thematisch und stilistisch die sowohl gesellschaftliche als auch künstlerische Unsicherheit dieser Zeit. Frankenstein, der ein Schüler von Max Kaus war, gehörte zu dem Künstlerkreis um die legendäre Galerie Gerd Rosen, dem Zentrum der Avantgarde im Berlin der Nachkriegszeit. Von 1948 - 51 war er künstlerischer Leiter der Galerie, außerdem arbeitete er für verschiedene Zeitschriften, wie z.B. Athena, Der Ruf oder Die Quelle. Als Professor war er an der Universität Greifswald sowie an der Humboldt Universität Berlin tätig. Nach seiner Emiritierung lebt Walter Frankenstein als freischaffender Künstler in Berlin.

Die Raab Galerie wird unter dem Titel »Schwarzer Karneval« Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen Frankensteins aus den 50er Jahren zeigen. Stilistisch bewegt sich Frankenstein zwischen Surrealismus, Konstruktivismus und Kubismus, er experimentiert mit den verschiedenen Stilen und filtert heraus, was für sein künstlerisches Konzept von Interesse ist. Auffällig dabei ist stets das hohe Maß an Kontrolle, das der Maler über Komposition und Farbgebung ausübt. Das Bildgefüge ist sehr geordnet, die Konstruktion klar und stabil. Die Bilder setzten sich aus einzelnen Farbflächen zusammen, die gegenständliche Assoziationen wecken, jedoch nur fragmentarisch. Das Spannungsfeld zwischen Konstruktion und Dekonstruktion, in dem sich besonders die frühen Arbeiten bewegen, deutet bereits Frankensteins weitere Entwicklung hin zur reinen Abstraktion an. Bemerkenswert ist die Farbigkeit der Bilder, die im Gegensatz zur kühl - mathematischen Ordnung des Aufbaus steht. Frankensteins Palette wird von Tönen beherrscht, die direkter Ausdruck innerer Empfindungen zu sein scheinen, gedämpft, unaufgeregt und träumerisch. Sie verleihen den abstrakten Formen eine Physikalität, die den Bildern ihre besondere Atmosphäre verleiht. Eine wichtige Inspirationsquelle während dieser Schaffensperiode war das Werk Franz Kafkas, dessen Interesse am Absurden und Grotesken Frankenstein teilte. Er versuchte in seinen Bildern das Empfinden der Abgründigkeit und Unheimlichkeit des scheinbar Normalen und Alltäglichen, das Kafka literarisch abgebildet hatte, mit bildnerischen Mitteln wiederzugeben. So ist das Moment der Bedrohung ein häufig auftretendes und vielgestaltiges Element in seinen Bildern, die Welt Kafkas wurde für den Maler zum Spiegel der eigenen Lebenssituation und somit zum Antrieb künstlerischen Schaffens.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im MCM Art Verlag Berlin.





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