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Showroom II - Rainer Fetting

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Künstler:

Rainer Fetting

Titel:

Portrait of Shaun, 4.Zstd. red, orange 1/15

Technik:

Radierung / etching

Jahr:

1989

Größe:

84.00x71.00

Preis:

2.000,00


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Showroom II - Rainer Fetting

Showroom II - Rainer Fetting



Rainer Fetting (geb. 1949) studierte, nach einer Tischlerlehre in Wilhelmshaven, an der Hochschule für Künste in Berlin.


1972 kommt er nach Berlin und stößt im Mai 1977 zu den Künstlern der Galerie am Moritzplatz, der Selbsthilfegalerie, die schon bald für eine neue Stadtkultur unter dem Namen der "Neuen Wilden" bekannt wird. Das heftige und völlig freie Berliner Nachtleben und die Auseinandersetzung mit Berliner Maltraditionen regen die Moritzplatz-Aktivitäten entschieden an. Parallel dazu entwickelt sich die junge Kunstszene anderer Metropolen, Chia, Cucchi, Clemente in Rom, Salle und Schnabel in New York, Alberola und Garouste in Paris haben innerhalb kürzester Zeit eine begeisterte Anhängerschaft.

Mit der Teilnahme an der Londoner Ausstellung "A New Spirit in Painting" 1981 und "Zeitgeist" 1992 wird Rainer Fetting einem breiten Publikum bekannt und bald stellt er in internationalen Galerien und Museen der Welt aus. Fettings Bildthemen stammen aus der Beobachtung der großen Städte; Donald Kuspit liebt in ihnen die philosophischen Momente, Giovanni Testori entdeckt das Licht, das von den Bildern ausgeht.

Nach der Maueröffnung ist eine uneingeschränkte Entdeckung der Mark Brandenburg möglich. Fetting, der sich schon in früheren Jahren immer wieder mit der Berliner Mauer und dem Leben in der ehemals geteilten Stadt auseinandersetzte, hält nun die Spuren des Umbruchs fest. Gegen die Relikte der Unfreiheit setzt er den gelben Farbenrausch wogender Rapsfelder in einer für Berlin neu hinzugewonnen Freiheit märkischer Landschaft.

Dieses leuchtende Gelb findet sich in den New Yorker Bildern wieder, auch wenn deren Thematik sonst ganz anderer Art ist. Der konzentrierte Blick auf die für New York so typischen gelben Taxis gibt Fetting einerseits Raum für das Spiel mit Form und Farbe: die Wandlung des Motivs vom einer eher malerischen Auffassung zu seiner Reduktion in komplementäre Farbflächen.


1982 beteiligte er sich an der Zeitgeist-Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau.


Es folgten jährliche Einzelausstellungen in namhaften Galerien in Europa und in den Vereinigten Staaten, so beispielsweise bei Ingrid Raab, Bruno Bischofberger oder Mary Boone. Anfang

1983 zeigte das Musée d’Art Contemporain de Bordeaux eine Ausstellung mit Gemeinschaftsarbeiten von Luciano Castelli, Fetting und Salome, die zudem in Bordeaux und Paris das Konzert »Opéra par hasard« aufführten (Fetting am Schlagzeug)


Von 1983 bis 1994 lebte Fetting zeitweise in New York, wo er bereits 1978 ein Jahr mit einem DAADStipendium verbracht hatte.


Thematisch widmete sich Fetting weiterhin Großstadtmotiven,

1984 experimentierte Fetting mit Treibholz auf seinen Bildern, das er auf den Malgrund montierte und übermalte.

Seit 1986 befasste sich Fetting zudem auch mit Bronzearbeiten.

Besondere Höhepunkte der letzten Zeit waren die Ausstellungen im Jahr

2008 „Rückkehr der Giganten. Rainer Fetting Skulpturen“ im Bremer Gerhard-Marcks-Haus , „Manscapes“

2010 in der Tübinger Kunsthalle,

2011 eine umfassende monografische Ausstellung in der Berlinischen Galerie sowie im MARCA Kunstmuseum Cantanzaro, Italien in Zusammenarbeit mit der Raab Galerie (Katalog),

2012 Lentos Kunstmuseum Linz „Der nackte Mann“,

2015 Kulturfabrik Apolda in Zusammenarbeit mit der Raab Galerie (GA) sowie „Die wilden 80er“, Städel Museum Frankfurt/Main (GA) – Katalog

2018 Ludwig Forum, Aachen "Die Erfindung der Jungen Wilden" (Katalog)

2020 Showroom II in der Raab Galerie



Fetting lebt in Berlin und auf Sylt.



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