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Rainer Fetting und Hubertus Giebe

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Künstler:

Rainer Fetting

Titel:

Drawing of Michael

Technik:

Öl auf Leinwand / oil on canvas

Jahr:

1983

Größe:

180.00x230.00

Preis

82000.00 €


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Rainer Fetting und Hubertus Giebe

Rainer Fetting und Hubertus Giebe



Oft sind Novemberausstellungen nachdenklich, aber die bevorstehende macht Lust auf Malerei.
Zum runden Jahrestages des Mauerfalls überwiegen die schönen Erlebnisse im Gedächtnis.

Malerei von Rainer Fetting und Hubertus Giebe ist heute ein Erlebnis, das beeindruckt.  Beide hat die Moderne auf dem Weg zu einer malerischen Gelassenheit begleitet, die hinreißend ist.  Hodler, Kokoschka, van Gogh, Gaughin, Matisse,  die Brücke, Abstract Expressionism und viele Zeitgenossen können sie sich berufen. Entstanden sind Fetting- und Giebe- Werke, an denen die Freude der Künstler an der Malerei auf jedem Quadratzentimeter ablesbar ist und der Funken der Begeisterung auf uns überspringt.       


Geht man dreißig, vierzig Jahre in der Geschichte beider Künstler zurück, ist deren Werk eine Behauptung.  Beide testen, wie belastbar die modernen deutschen Kunsttraditionen nach dem 2. Weltkrieg sind.

Das heißt für Rainer Fetting, den deutschen Expressionismus malerisch in einen Wettbewerb mit dem amerikanischen akstrakten Expressionismus zu bringen, während Hubertus Giebe  in der Kunsttheorie der 20er Jahre und der Neuen Sachlichkeit seinen Ausgangspunkt findet.
Beiden Künstlern bleibt das Vertrauen in die Suggestivkraft der Malerei eine Selbstverständlichkeit. Das Berufsrisiko ist nicht gleich groß, zwar fliegt Fetting an der HdK Berlin durch die Meisterprüfung - was für das Prüfungskomitee so peinlich ist, dass das Ergebnis korrigiert wird- für Giebe ist im dritten Studienjahr der Verlust des Studienplatzes existenzbedrohend. Er kann nach zwei Jahren Zwangsunterbrechung in Leipzig zu Ende studieren, weil Berhard Heisig sich für ihn einsetzt.

Schwierige Anfangsbedingungen haben Widerstände aufgebaut, im Kampf gegen herrschende Verbote und  Vorurteile treten fehlende Anerkennung vor Klarheit des Ausdruckes im Kunstwerk zurück :  der eine malt meisterlich und klassisch, erzeugt dabei mit Leichtigkeit seiner Malweise sogar Ablehnung; der andere tut nicht, was das Regime ihm abverlangen möchte und malt dennoch figurativ, bildlich eben.

Spätestens ab dem Mauerfall, als die gewohnte Welt von heute auf morgen auf dem Kopf steht, löst sich der Konflikt auf, dem die Künstler in ihren jeweiligen Gesellschaften ausgesetzt waren. Werke entstehen, denen heute unsere Herzen zufliegen.
Man sagt der zeitgenössischer Kunst nach, dass sie sich nach dreißig Jahren bestätigt, wenn sie gut ist. Auch das wollen wir mit dieser Ausstellung testen. Wir suchen dabei auch nach den Konstanten, die unsere Gefühle bestätigen, unseren Blick schärfen und uns der Authentizität unserer Erinnerung versichern.

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